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Trends im Flottenmarkt 2014.

Ökologische und ökonomische Mobilitätssicherung
sind die Trends im Fuhrparkmarkt.

Als ökonomische und ökologische Mobilitätssicherung lassen sich die aktuellen Trends und Tendenzen in Pkw Flotten zusammenfassen. Denn die angespannte Kostensituation in Fuhrparks motiviert Kunden und Leasinggeber nach wie vor, Kostentreiber zu eliminieren, somit ökologischer zu fahren und gleichzeitig die Mobilität zu garantieren. Sollten Ihnen bedeutende Trends hier fehlen, freuen wir uns sie auf Basis Ihres Inputs zu ergänzen. E-Mail schreiben.

e-Call ab 31. März 2018 in allen Neufahrzeugen.

Auf EU Ebene müssen ab 31. März 2018 alle Neufahrzeuge mit e-Call - dem automatischen Notrufsystem mit Standortübermittlung - ausgestattet sein. Der ADAC hat hier das System näher beschrieben. *
 

Die grüne Flotte für Umwelt und Kosten.

Die ökologische Flotte hat in deutschen Fuhrparks nichts an Bedeutung eingebüßt. Mit sparsamen, kleineren Motoren wird der CO2-Ausstoß reduziert und Budgets geschont. Anschaffungskosten bzw. Leasingraten und der Verbrauch sind so geringer. Zudem ist es ein positiver Beitrag zur Umweltbilanz und zum Markenimage.
 

CO2-Ausstoß in Fuhrparks senken.

Der Grenzwert des CO2 -Ausstoß soll bis 2020 auf 95 g/km für Neuwagen begrenzt werden. Gemäß EU trägt der Verkehr mit 26% zu den Gesamtemissionen bei. Mehr zu der Verordnung finden Sie hier*.
 

Alternative Antriebe brauchen Versorgungsnetze.

So genannte alternative Antriebe mit Gas, Hybrid oder Elektro könnten sich schneller bei Fuhrparkmanagern durchsetzen, wären ihre Kosten, der Ausstoß und die Versorgungsnetze attraktiver. Es wird kommen, denn bis 2020 sollen lt. EU Beschluss die Strom-Ladestationen in Europa ausreichend sein, bis 2025 die Wasserstoff- und Erdgasstationen.

Zudem sind „der Range-Extender“ (ein kleiner Verbrennungsmotor als Generator lädt die Batterie im Fahren auf), „induktives Laden“ (die drahtlose Energieübertragung zwischen Straßenbelag und Empfänger im Fahrzeug zur Batterieladung) oder „Rekuperation“ - Bremsenergie lädt die Batterie wieder auf u.v.m. Richtungsweisende Ergänzungen bei Strom betriebenen Fahrzeugen. Mehr dazu
 

Ökologisch-ökonomische Carpolicies und Beratung
- das Know-How der VMF Gesellschaften.

Konsequent gehen mit diesen Entwicklungen „grüne“ Carpolicies einher; ebenso ökologische Fahrertrainings, Mitarbeiter-Wettbewerbe zum ökologischen Fahren oder die elektronische Routenplanung. Sie sind alle besondere Know-How-Felder der VMF Gesellschaften nicht nur aufgrund ihrer Herstellerunabhängigkeit.
 

Leasingrückläufer: stabile, leicht steigende Restwerte.

Manche großen Hersteller wie GM oder Mercedes distanzieren sich mittlerweile von Überkapazitäten und Rabattschlachten, was sich wiederum weiter positiv auf die Restwerte auswirken könnte. Diese sind seit einiger Zeit stabil, mit leichten Steigerungstendenzen wie der VMF Restwertindikator anzeigt.
 

Fuhrparkmanagement und Corporate Mobility aus einer Hand.

Corporate Mobility – also Mobilität und Reisemanagement (Travelmanagement) werden immer mehr in der bewährten Fuhrparkmanager-Hand gebündelt. Schließlich ist, wer einen Dienstwagen fährt, oft auf Dienstreisen, nimmt öffentliche Verkehrsmittel wie Flugzeug, Bus, Bahn oder Fahrrad und muss ggf. auch übernachten. Alle Module intelligent zu vernetzen und gebündelt einzukaufen ist das mittelfristige Ziel dieser Trendentwicklung.
 

Travelmanagement über Implants spart Kosten.

Es kann durchaus Kosten sparen, wenn Carpolicy und Reiserichtlinien zur Mobilitätspolicy zusammen geführt werden. Wenn Implants, d. h. Mitarbeitern der Leasinggeber, Mietwagenvermieter und Reiseagenturen im Kundenunternehmen zudem wichtige Planungs-, Organisations- und Koordinationsaufgaben übernehmen, werden zusätzlich Personalkosten reduziert.
 

Corporate Carsharing kommt langsam.

Nutzen mehrere Leute Poolfahrzeug, die auch fallweise privat am Wochenende zur Verfügung stehen, trägt es ebenfalls zur Kostensenkung im Fuhrpark bei. Kombiniert mit weiteren Mobilitätsalternativen hält dieser Wachstumstrend aus dem Privatbereich langsam auch im Unternehmen Einzug. Lt. Carsharingverband waren 2013 750.000 Nutzer bei 150 Anbietern privat registriert. Nach wie vor wird aber der Dienstwagen ein wichtiger Motivationsfaktor für die Fachkräftegewinnung bleiben und insofern auch seine überragende Bedeutung als Bindungsinstrument beibehalten.
 

Telematik oder das vernetzte, selbstfahrende Fahrzeug.

Schon heute sammeln Fahrzeughersteller mit ihren Fahrzeugen große Datenmengen. Intelligent verknüpft mit Nutzungsdaten von Mobilfunkgesellschaften oder Google Maps sind zukünftig Auswertungen möglich und denkbar, die das Fahr- und Routenverhalten der Dienstwagennutzer optimieren helfen. Noch zu klären bleibt das sehr sensible Thema Datenschutz.
 

Das Auto wird Kommunikationszentrale.

Das Fahrzeug entwickelt sich zur mobilen Kommunikationszentrale, worüber der Nutzer unterwegs via Internet mit der Arbeitgeberzentrale, Kunden, Freunden und Familie im ständigen Echtzeitkontakt sein kann. Weitere Funktionen, die über die Wegstreckenoptimierung, das elektronische Fahrtenbuch u. ä. oder die direkte Übertragung neuer Kundenaufträgen hinausgehen, sind angedacht.
 

Irgendwann fährt das Auto selbst.

Übernimmt das Fahrzeug selbst weitere Aufgaben des Fahrers – so der Plan der Hersteller – kann sich der Fahrer stärker bereits während der Fahrt seinen Aufgaben widmen. Schon heute halten Fahrzeuge selbstständig Abstände und Geschwindigkeiten oder parken ein. Mit e-Call (s.o.) rufen sie im Fall eines Unfalls den Rettungswagen. Mit RDKS (Reifendruckkontrollsystemen) messen die Sensoren im Reifen selbstständig den Druck und erinnern den Fahrer per Dauerton im Fahrzeug, bei Druckabfall die Werkstatt aufzusuchen.
 

Routenoptimierung im Pkw-Fuhrpark.

Im LKW Bereich schon lange Gang und Gäbe, gewinnt sie im PKW Bereich ebenfalls an Bedeutung: die GPS-Routenüberwachung und – planung. Ziel soll sein, Kraftstoffkosten einzusparen, indem Tankinhalt, Reichweite, Fahrtenprotokoll mit Fahr- und Standzeiten sowie das Fahrverhalten mit Beschleunigungsprofilen, der Fahrzeugzustand u. ä. ausgelesen werden. Für den Fahrer ist das elektronische Fahrtenbuch praktisch.

Daten sammeln und auszuwerten aus rein betrieblichen Gründen ist datenschutzrechtlich dann erlaubt, so lange der Mitarbeiter vorher informiert wurde. Ist der Mitarbeiter jedoch mit dem gleichen Auto als Privatmann/-frau unterwegs ist das Datensammeln und –nutzen nicht zulässig.


Quellen: diverse Internetquellen, sowie u.a. Firmenauto, bfp, Telematik Markt.de
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